ELD (Elektronische Lecksuche)
Je nach Beschaffenheit der zu untersuchenden Oberfläche kann bei diesem System zwischen nass und trocken unterschieden werden.
Trocken
Im Falle einer trockenen und/oder halbtrockenen Abdichtungsbahn wird die Prüfung mit Hilfe der Hochspannungstechnik durchgeführt, die besser als Trockenverfahren bezeichnet wird.
Dieses System ermöglicht es, nichtleitende Abdichtungsbahnen mit Hochspannungstechnik zu prüfen und zu testen, indem es die dielektrische Struktur der Beschichtung ausnutzt.
Der Verlust der dielektrischen Kapazität der Beschichtung aufgrund ihrer Veränderung ermöglicht es dem ELD, Löcher, Schäden und Vulkanisationsunterbrechungen zu erkennen.
Bei der Trockenmethode wird ein hochmodernes, mikroprozessorgesteuertes Messgerät verwendet, das eine stabilisierte Gleichspannung liefert, die je nach Dicke der Beschichtung eingestellt werden kann.
Ein Niederspannungswendelkabel verbindet die Detektionseinheit mit der Prüfsonde.
Die Prüfspannung wird kommen:
- oder automatisch vom Gerät berechnet, indem die Dicke der Beschichtung unter Bezugnahme auf voreingestellte BS EN-50356-Kriterien eingestellt wird (sofern die Datenblätter des Herstellers verfügbar sind);
- o berechnet mit einer Probe der im Gebäude vorhandenen Dachabdeckung gemäß den Kriterien der BS EN 60052:2002.
Bei der Prüfung wird das Bauwerk über ein direkt an den Detektor angeschlossenes Erdungskabel mit dem Minuspol verbunden und die gesamte Oberfläche mit einer Sonde, die eine Hochspannung erzeugt, auf der Suche nach Unterbrechungen in den Vulkanisationen und/oder Beschädigungen des wasserdichten Belags durchfahren.
Die Erkennung einer Anomalie wird durch einen akustischen Alarm und das Aufleuchten einer roten LED auf der Vorderseite des Detektors angezeigt.
Bei Unterbrechungen in der Vulkanisation, Löchern oder Schnitten im Mantel wird ebenfalls ein Lichtbogen erzeugt.
Nass
Wenn die Abdichtungsbahn besonders nass ist, wird sie mit der “Nass”-Methode geprüft.
Bei diesem System, das auf der Niederspannungstechnik basiert, wird ein leitfähiges Kabel verwendet, das eine Schleife bildet, in der die Prüfung durchgeführt wird. Bei dieser Prüfung wird ein Impulsgeber verwendet, der Niederspannungsstrom erzeugt.
Ein Kabel verbindet den Generator mit der Struktur, der Strom breitet sich über zwei Sonden über die Testoberfläche aus und erzeugt einen Impuls.
Wenn es eine Anomalie im Erdmantel gibt, zeigt das Detektionsgerät dem Bediener genau an, wo sie sich befindet.